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münchen 1995    phosphorwand   acrylglas, diaprojektion, anorganische luminiszente materialien, projektionselektronik 211 x 301 cm

rauminstallation / lichtinstallation

In einem abgedunkelten Raum stehen zwei Parabole einander gegenüber. Der eine ist Sender, der andere Empfänger. Der Empfänger, ein mit phosphoreszierenden Substanzen beschichtetes Acrylglas, ist in einem leicht gekrümmten Stahlrahmen gefaßt, um ein freies Stehen im Raum zu ermöglichen. Aufgrund physikalischer Eigenschaften wird die Projektionsebene durch auftreffendes Licht proportional zum Leuchten angeregt, welches nach der Belichtung langsam abnimmt und schließlich in der monochromen Wand vergeht. So entstehen Überlagerungen, Höhen und Tiefen. Eine Choreographie von Bild und Zeit beginnt.

Mit der Darstellung von Wirklichkeit beginnt ihre Befragung.

Zu sehen ist eine Lumineszenzperiode einer sich in Bewegung befindlichen Menschengruppe, abgebildet durch gerichtete Blitzsequenzen.

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